Matthias Stiehler


Ist Gott noch zu retten?

Woran wir glauben können


Verlag tredition Hamburg 2016 / 192 Seiten
Taschenbuch: ISBN 978-3-7345-7434-4 / € 9,99 (D)
Hardcover: 978-3-7345-7435-1 / € 17,99 (D)
EBook: ISBN 978-3-7345-7436-8 / € 3,99 (D)

Aufgrund der Insolvenz des Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat erscheint das Buch nun neu im Verlag tredition Hamburg. Da die Listung im Buchhandel erfahrungsgemäß etwas dauert, kann das Buch zunächst nur über die Link >>Verlagsbuchhandlung erworben werden. Im Buchhandel ist das Buch demnächst wieder wie gewohnt kaufbar.


Hier finden Sie >> Lesermeinungen zum Buch »Ist Gott noch zu retten?«.

Eine >> Rezension zum Buch von Thomas Gärtner in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28. Mai 2016.


Anlässlich der Buchveröffentlichung fand am 18. Mai 2016 in der Bibliothek der HTW Dresden eine Lesung statt.

Die ca. 100 Besucher konnten einen ersten Eindruck von dem Buch gewinnen. Und es verfehlte seine Wirkung nicht. Die Zuhörer waren angeregt und ergriffen, einige auch verärgert. Die Inhalte eröffnen eine neue, ungewohnte Sicht auf das Christentum und fragen die traditionellen Vorstellungen und Formeln der kirchlichen Praxis an. Viele der Besucher empfanden das als Befreiung, da sie Antworten auf wesentliche Lebensthemen und religiöse Fragen bekamen, mit denen sie auch etwas anfangen können. Einige Zuhörer aber haben das als Bedrohung ihrer gewohnten Denkweisen wahrgenommen. Die Diskussion im Anschluss an die Lesung war dann auch intensiv.

Als Fazit der Lesung lässt sich die Erkenntnis ziehen: Dieses Buch bewegt Herzen und Köpfe.

Fotos von der Lesung (klicken Sie auf die Bilder)
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>> Im Herbst 2016 fand eine dreiteilige Vortragsreihe im Kastanienhof Dresden-Bühlau statt.
Sie hatten jeweils einen Teil des Buches zum Thema:

23. September 2016: "Die Frage nach Gott"
21. Oktober 2016: "Das Christentum anders verstehen"
18. November 2016: "Wege gelingenden Lebens"

>>Den Schluss des dritten Vortrags sowie einige Bilder finden Sie hier.
Cover

Covertext

Warum scheitert die menschliche Sehnsucht nach einer gerechten und friedlichen Welt wieder und wieder? Warum gelingt es bestenfalls, Ungerechtigkeit und Leid ein wenig zu verringern, aber nie wirklich zu besiegen? Warum bleibt die Erlösung der Welt seit Jahrtausenden aus, obwohl sie von den Religionen immer wieder versprochen wurde? Matthias Stiehler geht diesen grundlegenden Fragen unserer Existenz nach. Die Antwort findet er in der Entstehung des Christentums - allerdings in überraschender Weise.

Das erste Jahrhundert unserer Zeit war gekennzeichnet von großen Hoffnungen auf Erlösung der Welt. Der Lauf der Geschichte zeigte jedoch, dass sie sich nicht erfüllten. So wurden sie in eine immer unbestimmtere Zukunft verschoben - oder es musste von ihnen gelassen werden. Letzteres aber setzt voraus, Gott nicht als allmächtigen Herrscher zu verehren, sondern als den, der im Scheitern präsent ist.

Stiehler beschreibt den Abschied von der Illusion auf eine bessere Welt als den sinnvollen Weg auch in unserer Zeit zunehmender Gleichgültigkeit. Er eröffnet damit ein tiefes Verständnis menschlichen Lebens, das für Christen wie Nichtchristen nachvollziehbar ist.


>> Das Inhaltsverzeichnis >> Die beiden Einleitungskapitel



Texte zu aktuellen gesellschaftlichen Bezügen


Link>> 500 Jahre Reformation. Mehr Reformationsgedenken als Reformationsgedanken

Link>> Pegida - die Enttäuschungswut

Link>> Partnerschaft ist einfach. Das Glück in der Begrenzung finden

Link>> Mutter Teresa - das Unheilige einer Heiligsprechung

Link>> Das Leben ist nicht fair. Gedanken zum Tod eines Prominenten

Link>> Gesundheit als Sehnsucht

Link>> Die Grenzen unserer Wünsche. Ein Fallbeispiel

Link>> Das Religiöse im Fußball

Link>> Das Prinzip Stalinismus. Wie Humanismus in Inhumanität umschlägt

Link>> Der Traum, unsterblich zu sein. Es wäre die Hölle

Link>> "Hör nicht einfach nur auf deine Gefühle ..." Ein Fallbeispiel

Link>> Der Traum und die Lüge von einer glücklichen Kindheit

Link>> Die Spaltung der Gesellschaft als Abwehr eigener Ambivalenz

Link>> "Es sollte Euch doch mal besser gehen."

Link>> Elie Wiesel ist gestorben

Link>> Nizza, 14. Juli 2016

Link>> Pränataldiagnostik. Wenn Entscheidungen die menschliche Seele überfordern

Link>> Der Glaube eines Olympiasiegers

Link>> Die Grenze zwischen Tätern und Nichttätern




Anfragen zu Lesungen und Vorträgen - auch zu den anderen Büchern von Matthias Stiehler - richten Sie bitte an das Dresdner Institut für Erwachsenenbildung und Gesundheitswissenschaft e.V.
(info@dieg.org / Tel. 0351 32334413)


Leseprobe (Google Books):